Schulprogramm

Die Martinusschule

Die Martinusschule ist eine Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen & Emotionale und soziale Entwicklung. Unsere Schülerzahl unterliegt Schwankungen: z.Zt. besuchen 118 Schüler unsere Schule – die Martinusschule ist also eher eine „kleine“ Förderschule. Dieser Umstand prägt in besonderem Maße das Lernen & Lehren und das Miteinander an der Schule. Bei uns kennt jeder jeden! So wird ein enger Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (Pädagogen, Erziehungsberechtigten …) erleichtert und ein wichtiger Grundstein für unsere Vorstellungen von „Schule“ gelegt: Schüler, Pädagogen und Eltern sollen in einem positiven Klima in der Schule gemeinsam lernen, lehren und erziehen können.

Wichtige Ziele sind dabei:
• die Förderung der sozialen Kompetenz
• das Ermöglichen von Erfolgserlebnissen
• die Gestaltung des äußeren Umfeldes
• die Gestaltung des Schullebens
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Nur einige der für uns wichtigen Ereignisse und Vorhaben in unserem Schulleben, die dazu beitragen diese Ziele zu erreichen können hier genannt werden:
• klassen- und jahrgangsübergreifende Lernformen
• das Aufsuchen außerschulischer Lernorte
• spezielle Förderung durch eine Sozialpädagogin in Kleingruppen oder Einzelarbeit
• heilpädagogisches Voltigieren
• die aktiv gestaltete Pause (Spielausleihe im Spielhaus); Schulhofgestaltung
• Durchführung von Projektwochen
• mehrtägige Klassenfahrten
• klassenübergreifende AG’s
• Teilnahme an Sportveranstaltungen des Kreises Neuss
• enge Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen der Erziehungshilfe
(z.B. Beratungsstellen, Schulpsychologischer Dienst, Jugendamt, Arbeitsamt und Jugendheimen)
• aktive Elternarbeit
• Vorbereitung auf das Berufsleben in Schülerfirmen
• aktive Freizeitgestaltung je nach Interessen im Nachmittagsbereich der OGS (Offenen GanztagsSchule)
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Die Förderschule als Förderort

In der Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen & Emotionale und soziale Entwicklung mit den Klassen 1 bis 10 sind alle Schüler willkommen, die langsamer oder anders lernen als ihre MitschülerInnen, und deshalb den Anschluss an ihre Klassengemeinschaft verloren haben. Solche Kinder sind oft isoliert, verunsichert und haben häufig keinen Spaß mehr am Lernen. In unserer Schule stellen wir uns auf ihre individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten ein. Der Lernstoff und die Unterrichtsmethoden werden so vorbereitet, dass es jedem Schüler möglich ist Erfolgserlebnisse zu erlangen. Die Kinder und Jugendlichen sollen so wieder Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten fassen, selbständig werden und Freude am Lernen entwickeln, denn nur dann kann es gelingen Fortschritte im Erlernen der Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) und Sachwissen zu machen. Oberstes Ziel ist es, den Schülern ein eigenverantwortliches Leben u.a. durch Berufsfähigkeit zu ermöglichen. Die individuellen Fördermaßnahmen orientieren sich an einer Erziehung zu grundlegenden Formen des Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens. Aufbau und Stärkung des Selbstvertrauens, Hilfen in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik sowie sprachliche Kommunikation sind unser Anliegen. Diese Arbeiten werden vorrangig in der Unterstufe – Klassen 1 bis 4 – geleistet und in der Mittelstufe – Klassen 5 bis 7 – weiter fortgeführt. Daneben erwerben die Schüler Grundfertigkeiten in Kommunikation, Lesen, Schreiben und Rechnen. In der Mittelstufe liegt der Schwerpunkt dann auf dem Erwerb des Sachwissens, was bis in die Oberstufe – Klassen 8 bis 10 – hinein fortgeführt wird. Dort ist ein wichtiger Lernbereich die Arbeitslehre, mit der Absicht die SchülerInnen auf die nachschulische Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten.

Sonderpädagogischer Förderbedarf

Für Kinder im Schulalter, die in ihrer Entwicklung einer besonderen Unterstützung bedürfen, gibt es die Möglichkeit diese durch sonderpädagogische Förderung gezielt zu unterstützen. Ausgehend von der individuellen Ausgangslage des Kindes wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen pädagogischen und medizinischen oder therapeutischen Fachkräften eine genaue Diagnose über den bestehenden Förderbedarf erstellt und im Anschluss daran gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten entschieden, in welcher Form diesem begegnet werden kann. In diesem Prozess der Beratung und Begleitung soll die bestmögliche Fördermöglichkeit für das jeweilige Kind gefunden werden. Selten besteht ein Förderbedarf in nur einem Bereich – in der Regel ist das Kind in mehreren Bereichen seiner Entwicklung (Lernen, Sprache, Emotionale und Soziale Entwicklung, Geistige, Körperliche oder Motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation oder Sehen) beeinträchtigt. Die Förderung durch einen speziell ausgebildeten Lehrer – einen Sonderpädagogen – kann entweder an einer Förderschule mit dem entsprechenden Schwerpunkt oder an einer Regelschule (Grundschulen bzw. je nach regionalem Angebot an weiterführenden Schulen) stattfinden.
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Die Stundentafel der Förderschule orientiert sich in der Primarstufe an den Richtlinien für die Grundschule, in der Sekundarstufe an den Richtlinien für die Hauptschule.
Förderangebote
Im täglichen Schulalltag bietet die Martinusschule verschiedene Förderangebote. Zwei mal wöchentlich haben Kinder die Möglichkeit an einer therapeutischen Reitgruppe teilzunehmen. Für Kinder mit Migrationshintergrund gibt es regelmäßige Förderung im Bereich Sprache und Schriftspracherwerb. Im Ganztagsangebot werden wechselnde Kunst- und Sportförderungen für alle Schulstufen angeboten.

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Ergo- und Sprachtherapie
Bei entsprechendem Bedarf gibt es an der Martinusschule die Möglichkeit Sprach- und Ergotherapie zu erhalten. Die Therapeutinnen kommen regelmäßig jede Woche in die Schule. Verordnungen für Sprach-, und Ergotherapie werden von Ärzten ausgestellt. Die Abrechnung erfolgt über die entsprechende Krankenkasse. Inhalte, Häufigkeit und Dauer der Sprach- und Ergotherapie werden individuell abgestimmt. Die Kinder werden spielerisch in Einzel- oder Kleingruppensituationen gefördert.

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Psychomotorik
Für Kinder mit besonderem Förderbedarf in den Bereichen der Motorik, der Wahrnehmung und dem sozial-emotionalen Verhalten gibt es im Rahmen der OGS (Offenen GanztagsSchule) eine Psychomotorikgruppe, in der sie besonders gefördert werden.

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Migrantenförderung
Zur Zeit haben gut ein Drittel der Schüler und Schülerinnen die die Martinusschule besuchen einem sogenannten „Migrationshintergrund“. So verschieden die Kinder sind – so verschieden ist ihre Migrationsgeschichte: Die Familien der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund stammen zu Zeit aus 18 verschiedenen Ländern, einige Familien verfügen über einen sicheren Aufenthaltsstatus während andere in ständiger Angst vor Abschiebung leben müssen. Die Mehrzahl der Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund haben neben dem sonderpädagogischen Förderbedarf einen zusätzlichen Förderbedarf aufgrund der Zweisprachigkeit und der spezifischen kulturellen und familiären Situation. Grundsätzlich findet eine Förderung im sprachlichen und sozial-emotionalen Bereich im gesamten Unterricht statt. Ein regelmäßiger Austausch zwischen den Kollegen und Kolleginnen ist selbstverständlich. Über die allgemeine Förderung im Klassenunterricht hinaus, nehmen durchschnittlich 20 bis 25 Kinder und Jugendliche, in der Regel zwei mal wöchentlich in Kleingruppen, an zusätzlichen Förderstunden teil. In diesen Stunden stehen die Wortschatzerweiterung, Satzbildung und Grammatikübungen, die Unterstützung im Schriftspracherwerb und Übungen zum sinnentnehmenden Lesen im Vordergrund. Außerdem finden zusätzliche Gespräche bezüglich schulischer Aktionen (z.B. Praktikum, Klassenfahrt) und in Hinblick auf spezifische persönliche und familiäre Situationen statt. Viele Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund verfügen jedoch auch über besondere Kompetenzen (z.B. im hauswirtschaftlichen oder künstlerisch/kreativen Bereich). Diese werden wertgeschätzt und gefördert. Darüber hinaus bemühen wir uns, der Multikulturalität im Schulleben Raum zu geben: Sei es durch Wertschätzung der Muttersprachen, das „interkulturelle Herbstfrühstück“ oder die Berücksichtigung religiöser Feiertage. Übergeordnetes Ziel der beschriebenen Fördermaßnahmen ist es, die Schüler/innen auf das Leben nach ihrer Schulzeit vorzubereiten. Die erworbenen Kompetenzen sollen sie darin unterstützen, sich in unserer Gesellschaft im alltäglichen Leben zurechtzufinden und aktiv daran teilzuhaben. Wesentliche Voraussetzung für die Förderung ist der Aufbau einer offenen, vertrauensvollen und kontinuierlichen Beziehung zu den Pädagogen und Pädagoginnen der Martinusschule, die es den Schüler/innen ermöglicht, sich bei Problemen oder Belastungssituationen an diese zu wenden.

Frau Schefer ist an der Martinusschule als Schulsozialarbeiterin tätig.

Ihre Aufgaben liegen schwerpunktmäßig in folgenden Bereichen:
• Einzelbetreuung von Kindern und Jugendlichen
• Beratungsgespräche (z.B. bei Konflikten, Schulschwierigkeiten, Familienproblemen)
• Spielangebote •Förderung im lebenspraktischen Bereich Gruppenangebote
• Soziale Gruppenarbeit (z.B. Reiten/ Voltigieren, Mädchengruppen)
• Spiel- und Lerngruppen
• Spielstunden/ Übungsstunden zum Sozialen Lernen
• Pausenbetreuung – aktive Pause/ Spielausleihe
• freizeitorientierte Gruppenangebote (z.B. Tischtennis-AG)
• Mofakurs Arbeit mit Familien
• erste Klärungsgespräche
• Beratung
• nach Absprache Hausbesuche
• Hilfe bei der Kontaktaufnahmen zu sozialen Einrichtungen und Fachdiensten (z.B. Beratungsstellen)
• Hilfen beim Übergang Schule – Beruf
• Hilfe bei der Kontaktaufnahme zu Fachdiensten (z.B. Berufsberatung, Berufsförderlehrgängen)
• Organisation von Betriebsbesichtigungen
• Betreuung innerhalb der Betriebspraktika
• lebenspraktische Hilfen (z.B. Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgesprächstraining)
• Mitwirkung bei Schulaktivitäten
• Teilnahme an Konferenzen
• Mitwirkung bei Schulfesten, Projektwochen Projektarbeit
• Schülerkiosk Aktuelle Projekte
• Babybedenkzeit/Elterntraining mit Schülerinnen der Kl. 8-10
• Informationstage zum Thema Jugendgerichtshilfe in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Kaarst Kooperation
• Zusammenarbeit mit LehrerInnen, Fachkräften der sozialen Dienste u.ä.
• Zusammenarbeit mit Fachhochschulen im Rahmen der praktischen Ausbildung (Praktika) von Sozialpädagogen bzw. Sozialarbeitern
• Teilnahme an Arbeitskreisen
• Zusammenarbeit mit dem Voltigierzentrum Meerbusch im Rahmen der Reit- und Voltigierkurse

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Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche, Eltern und LehrerInnen:
Petra Schefer (Dipl. Sozialpädagogin)
Tel.: 02131/532284 (Mo.-Fr., 7.30-12.00 Uhr)
email: schulsozialarbeit@martinusschule-kaarst.de
oder persönlich in der Schule (Mo.-Fr., 7.30-12.00 Uhr)

Seit geraumer Zeit bietet die Martinusschule im Rahmen der OGS den Schülern der Klassen 1-6 die Möglichkeit die Schule auch im Nachmittagsbereich zu besuchen. Im Anschluss an den Unterricht werden die Kinder von engagierten Erzieherinnen betreut. Sie nehmen ein gemeinsames Mittagsessen zu sich, werden bei der Anfertigung der Hausaufgaben von Lehrern unterstützt, individuell in den Kulturtechniken gefördert und lernen in verschiedenen Angeboten (Sport, Kunst, …) ihre Freizeit aktiv zu gestalten. Besonders wichtig ist es uns, den Schülern ein „Zuhause“ zu geben, Ansprechpartner für schulische und persönliche Probleme zu sein und sie in ihrer sozialen Kompetenz zu fördern. Gemeinsam unternehmen wir Ausflüge, gehen auf Spielplätze, besuchen Museen und Bibliotheken und lernen Jugendeinrichtungen in der Umgebung kennen.
Unsere Schülerfirma ist keine „echte“ Firma, sondern ein Schulprojekt mit pädagogischen Zielsetzungen. Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 planen, produzieren und verkaufen Produkte und Dienstleistungen unter Anleitung. Die Arbeit in der Schülerfirma soll helfen, die Schülerinnen und Schüler effektiver auf das Berufs- und Arbeitsleben vorzubereiten.

Dabei stehen im Vordergrund:
• das Erlernen wesentlicher Grundkompetenzen, die im Abeitsleben erforderlich sind: Pünktlichkeit, Sorgfalt, Teamfähigkeit, Ausdauer, Fleiß …
• das Erkennen des Zusammenhangs zwischen beruflichen und schulischen Anforderungen
• die Stärkung des Selbstwertgefühls •das Übernehmen von Verantwortung für die eigene Arbeit Die Schülerfirma „Martinus“ besteht aus verschiedenen Abteilungen mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen.
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Abteilung Kunst & Co.

Aufgabenbereiche:
• Herstellung von kunsthandwerklichen Karten (Weihnachtskarten, Geburtstagskarten, Einladungen etc.).
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Abteilung Cafeteria

Aufgabenbereiche:
• Versorgung der Schülerinnen und Schüler in der Betreuung 13 plus an ein bis zwei Tagen in der Woche mit Mittagessen
• Einkaufen der Lebensmittel
• Auslieferung des Essens
• Partyservice

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Abteilung Marketing & Öffentlichkeitsarbeit

Aufgabenbereiche:
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Erstellung von Postern, Flyern, Broschüren und Visitenkarten
• Präsentationen, Homepage, WordPress, App, Newsletter

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Abteilung Garten

Aufgabenbereiche:
• 
Gartenpflege

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Abteilung Bücherei

Aufgabenbereiche:
• 
Verwaltung Bücherei

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Abteilung Kreativwerkstatt

Aufgabenbereiche:
• 
Filzen

 

Referendariat
Die Martinusschule bildet in Kooperation mit dem Studienseminar Düsseldorf Lehramtsanwärter aus. Die Vermittlung der Lehramtsanwärter erfolgt über das Studienseminar. Z.Zt. absolvieren zwei Lehramtsanwärter, die sich in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung befinden, ihr Referendariat an unserer Schule. Nach einer Hospitationsphase in allen Klassenstufen entscheiden sich die Lehramtsanwärter in Absprache mit den Klassenlehrern, dem Ausbildungskoordinator und der Schulleitung für zwei Ausbildungsklassen, in denen sie während der gesamten Ausbildungszeit verbleiben. Neben den Mentoren werden die Lehramtsanwärter in ihrer Ausbildung von ihrem Ausbildungskoordinator (AKO) begleitet.
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Praktika
Wir freuen uns jederzeit über Nachfragen von Studierenden, die gerne ein Praktikum an unserer Schule absolvieren möchten. Sowohl Studierende, die ihr Orientierungspraktikum im Grundstudium als auch eines ihrer Kernpraktika im Hauptstudium machen möchten sind bei uns herzlich willkommen. Nach einer einwöchigen Hospitationsphase, in der die Praktikanten Einblick in jede Schulstufe erlangen sollen, können sie sich in Absprache mit den jeweiligen Klassenlehrern und der AKO (Ausbildungskoordinatorin für Referendare), die auch für die Betreuung der Praktikanten zuständig ist, für eine Klasse entscheiden, in der sie die verbleibenden Wochen verbringen.
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Praktika für Sozialpädagogen
Auch Studenten des BA Studiengangs Sozialpädagogik/Sozialarbeit können ggf. ein Praxismodul bzw. das Anerkennungsmodul im Bereich „Schulsozialarbeit“ an unserer Schule absolvieren.

Die Martinusschule beschränkt ihre Aktivitäten nicht allein auf Unterricht und Betreuung bei den Hausarbeiten. Viele Lehrer, Eltern und Sozialpädagogen bieten ihren Schülerinnen und Schülern ein weitreichendes Spektrum an außerunterrichtlichen Aktivitäten an. So wird Schule auch im Freizeitbereich attraktiv.

Freizeit sinnvoll zu gestalten, die Interessen, Fähigkeiten und Talente der Schüler zu bestätigen, zu fördern oder gar erst zu entwickeln, ist dabei das Ziel dieser Arbeitsgemeinschaften (AGs). Es wird fast kein Bereich in diesem Spektrum ausgelassen: Der musische Teil wird genauso bedacht wie der sportliche, der handwerkliche wie der wissenschaftliche.

Diese AGs werden daher von Schülern der Oberstufe genauso wahrgenommen wie von Schülern der Mittelstufe und Unterstufe. Die Teilnahme an den AGs ist nämlich nicht nur eine reine Freizeitbeschäftigung, sie hat auch positive Auswirkungen auf die Leistungen im Unterricht und somit auf die Bewertung im Zeugnis. Zudem wird jede Teilnahme an einer AG auf dem Zeugnis vermerkt und bleibt z. B. bei Bewerbungen nicht unberücksichtigt.
Unsere aktuellen Angebote:

Bücher und Spiele

Kennst du die Olchis, Findus + Petterson, Hexe Lilli, Nick Nase, das Piratenschwein ? Hier lernst du sie kennen. Es werden lustige, spannende und geheimnis- volle Geschichten vorgelesen und gemeinsam angeschaut.

Segeln

In der Segel-AG werden die Schülerinnen und Schüler in die Geheimnisse des Segelsports eingeführt werden. Vorliek, Gaffel, Curry-Klemme, Schot, Persenning, etc. sind keine Vokabeln, sondern Fachbegriffe der Nautik, die die Schülerinnen und Schüler aber ähnlich wie Vokabeln lernen müssen, um etwas theoretisches Rüstzeug zu bekommen. Auf dem Wasser lernen sie dann unter Anleitung die Grundlagen der Segelei kennen. Halsen, wenden, abfallen, anluven, fieren, dicht nehmen sind Tätigkeiten im Boot, die große Konzentration und Koordination verlangen. Es ist verblüffend, wie schnell einstige „Landratten“ diese Manöver beherrschen und sicher anwenden können. Ähnlich wie das Einparken beim Führerschein muss auch das An- und Ablegen vom Steg geübt werden. Dass das Segeln ein Wassersport ist, bemerken die Schülerinnen und Schüler spätestens dann, wenn bei einer steifen Brise das Spritzwasser die Kleidung durchnässt oder gar eine Kenterung passiert.

Fußball

In der Fußball-AG wird die Sportart spielerisch erlernt, in interessanten Übungs- und Spielformen werden die Schüler gefordert und gefördert. Durch verschiedene Spiele mit und ohne Ball erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihre Interessen und Freude an der Bewegung zu stärken. Fußball soll als Teamsport vermittelt werden, indem Aspekte wie das Miteinander, der Zusammenhalt und der respektvolle Umgang mit den Mit- und Gegenspielern thematisiert werden.

Stop-Motion

Stop-Motion, was ist das überhaupt?
Wenn man Dinge in Bewegung setzten will, die sich eigentlich nicht von alleine bewegen. Wenn man einen Trickfilm drehen will, ohne lebendige Darsteller, dann kann man zu dieser Technik greifen. Durch viele aneinander gehängte Fotos entsteht ein Film. So ist das auch beim normalen Film, erst durch das zusammen schneiden von sage und schreibe 25 Fotos pro Sekunde entsteht vor dem Auge die Illusion einer Bewegung. Wir benutzten nicht ganz so viele Fotos und so entsteht der verwackelte Charme des Stop-Motion Films.

Backen

Wir rühren und kneten, formen und backen… Süßes und Herzhaftes aus Weißmehl und Vollkorn. Duften tut es immer gut in unserer Backstube und die selbstgebackenen Kuchen, Kekse, Brötchen… schmecken auch sehr lecker!

Karneval

Von der Entwicklung eines Mottos für die Teilnahme am MartinusStuss, des Bastelns der Deko für die Party bis hin zur Vorbereitung und Einstudieren von eigenen Auftritten steht die aktive Brauchtumspflege für die Schülerinnen und Schüler auf dem Stundenplan der Karnevals-AG.

Radio

Im Vordergrund der Radio-AG steht der Erwerb von Medienkompetenz an Hand der Planung und Durchführung eines Radiobeitrages. Die Schülerinnen und Schüler lernen aus selbst recherchierten Fakten einen Radiobeitrag zu erstellen, führen Interviews und werden in die Grundlagen der Technik eingeführt. Die Recherchen und Aufnahmen für die Radiosendung erfolgen vor Ort in und um die Schule herum und werden dann zu einem kompletten Beitrag zusammengefügt.

Lego Mindstorms

LEGO Mindstorms ist der Name eines Baukastensystems der Firma LEGO, mit dem man auf einfache und spielerische Weise Roboter bauen, programmieren und benutzen kann. Echte Roboter, also bewegliche Geräte, die mit Hilfe von Sensoren ihre Umwelt wahrnehmen können und mit Hilfe von Motoren sich und andere Gegenstände bewegen können. Das, was sie tun sollen, kann einfach auf bildhafte Weise mit der Maus am Computer festgelegt und anschließend an die Steuerung des Roboters übertragen  werden. Wenn man schließlich das Programm startet, zeigt sich, ob der Roboter das auch verstanden hat, was er machen soll, es wird getestet und verbessert, bis das gewünschte Ziel erreicht ist. Das Verstehen von technischen Systemen, die von Programmen und Sensoren gesteuert werden, wird vertieft und bei der Programmierung werden Grundlagen für den späteren Informatik-Unterricht gelegt.

Nähen

In der Näh-AG werden kleine Taschen, Stofftiere und ähnliches hergestellt. Dabei wird der Umgang mit Schnittmuster, Nadel und Faden und mit der Nähmaschine erlernt.

Schwimmen

Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre Schwimmtechniken, können Fehler ausbessern und Neues dazulernen. Sie erlernen Tauch- und Sprungtechniken, üben sich im ausdauernden Schwimmen, erproben sich im Flossenschwimmen und absolvieren verschiedene Abzeichenprüfungen (Jugendschwimmpass).

Musik

In der Musik-AG können die Kinder ihre musikalischen Fähigkeiten, Fertigkeiten und ihre Spielfreude weiter vertiefen. Neben dem Hören von Musik und der Erarbeitung von dazu passenden Spiel-Mit-Stücken stehen das Spielen mit Noten und mit Rhythmus-Bausteinen sowie das Erfinden und Erproben von Tänzen auf dem Programm. Besonders gern widmen die Kinder sich dem Bau von Trommeln und anderen Klangerzeugern. Mit Hilfe dieser selbstgebauten Trommeln und anderer Rhythmusinstrumente tauchen sie intensiv in die Welt des Rhythmus ein.

Snacks

Ob Salat, Eis oder Minipizzen, wir werden viele neue Rezepte ausprobieren und es uns schmecken lassen!

 

zusätzliche Angebote der OGS:

Rund um den Frühling

In der AG „Rund um den Frühling“ wird die Natur erkundet und mit allen Sinnen wahrgenommen.

Textiles Gestalten

In der AG werden kleine Taschen, Stofftiere und ähnliches hergestellt. Dabei wird der Umgang mit Schnittmuster, Nadel und Faden und mit der Nähmaschine erlernt.

Judo

Judo ist eine Selbstverteidigungsart mit direktem Kontakt, bei der es darum geht, den Angreifer durch einfache ge- rade Bewegung zu blockieren und in der weiteren Ausführung seines Tuns zu stoppen. Spielerisch lernt ihr euch Griffen und Schubsen zu entwinden. Damit ihr lernt auf euch selbst und euren Partner zu achten, wird euch Art eine spezielle Atemtechnik beigebracht.

Wir basteln...

Ob kleine Schutzengel, Stein- und Blumentopftiere oder Vogelfutterstationen… Hier arbeiten wir mit Farben, Servietten- technik, Mosaiksteinchen…

Rund ums Rad

In der „Rund ums Fahrrad“ – AG, können die Schülerinnen und Schüler ihre Geschicklichkeit und Sicherheit auf dem Fahrrad weiter trainieren. Sie lernen an den Schulfahrrädern aber auch ein Rad zu warten und kleine Reparaturen selbständig durchzuführen.

Sport in der Turnhalle

Machst du gerne Tauziehen, Rückenschieben oder raufst ger ne mit deinen Freunden? Dann bist du bei „Sport in der Turnhalle“ genau richtig! Hier hast du die Möglichkeit, fair und nach abgesprochenen Regeln mit einander zu kämpfen und dich auszupowern. Du kannst deine eigene Kraft in Kampfsituationen messen und lernst diese zu beherrschen.

Schulobstprogramm

Seit Beginn des Schuljahres 2013/14 nimmt die Martinusschule am Schulobstprogramm der EU teil. Obst und Gemüse sind gesund – das weiß bekanntlich jedes Kind. Durch die Teilnahme am Schulobstprogramm wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler aber auch dafür begeistern und ihre Ernährungskompetenz fördern. Wöchentlich erhält jede Klasse der Stufen 1 bis 6 eine Kiste mit frischem Obst und Gemüse. Regionale Anbaubetriebe stellen die Kisten entsprechend dem saisonalen Angebot zusammen und liefern sie an uns. Begleitend zu diesem Angebot gehen wir im Unterricht auf das Thema gesunde Ernährung und das damit verbundene Konsumverhalten ein.

Mofakurs

Es werden Verkehrszeichen gebüffelt, das Einordnen im Straßenverkehr geübt und die Handhabung eines Mofas in der Praxis erlernt. Ziel ist der Erwerb eines Berechtigungsscheins zum Führen eines Mofas. Die Schüler sollen ihre Motorik und Reaktionsfähigkeit trainieren, um sich im komplexen Verkehrsgeschehen sicher bewegen zu können. Sie lernen, sich mit unterschiedlichen Verkehrssituationen auseinander zu setzen. Außerdem können sie ihre Kenntnisse über die Straßenverkehrsordnung (StVO) umsetzen und lernen. Geübt wird bei uns in der Martinusschule und der Pausenhof der Martinusschule dient zur Durchführung der praktischen Mofaausbildung. In Zusammenarbeit mit dem Verkehrspolizisten Herrn Zimmermann hat das Ganze unsere Schulsozialarbeiterin Frau Schefer organisiert. Viel Erfolg bei der theoretischen und praktischen Prüfung.

Medienbildung

Seit 2012 bietet die Martinusschule Kaarst eine praktische Möglichkeit, Medienbildung und Medienerziehung bei Schülerinnen und Schülern zu fördern. Mit Hilfe des Fördervereins der Martinusschule sowie schuleigenen Mitteln wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, Videoprojekte durchführen zu können. MartinusNews soll die Schülerinnen und Schüler informieren und einen Informationsaustausch in Bezug auf Schulaktivitäten und wichtige Ereignisse ermöglichen. Weitere Informationen hier: youtube.com/user/martinusschule

Projekt Bosse in Schulen

Das Projekt „Bosse in Schulen“ hat das Ziel, den Abgangsklassen oder -kursen der verschiedenen Schulen Unternehmertum am praktischen Beispiel zu verdeutlichen. Durch den Vortrag eines Unternehmers sollen soziale Marktwirtschaft, betriebliche Realität und Handlungsanforderungen an einen Unternehmer deutlich werden. Auch die seitens der Wirtschaft an die Jugendlichen gestellten Anforderungen werden thematisiert. Die Unternehmer unserer Region engagieren sich ehrenamtlich für diese Initiative, die zu einem noch besseren Dialog zwischen Schule und Wirtschaft beitragen soll. Die Unternehmens-Chefs sind gerne bereit, zwei Stunden ihrer Arbeitszeit für die Initiative einzusetzen und eine Schulstunde abzuhalten.

Vorlesetag

Zum Leseprojekt an unserer Schule gehört seit dem Schuljahr 2011/2012 die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den „Kaarster Lesepartnern““. Zur Zeit arbeiten mehrere ehrenamtliche Lesepartner einmal wöchentlich mit den Kindern unserer Schule. Am heutigen „Vorlesetag“ kamen im Rahmen der Aktion „Kaarster Lesepartner lesen vor“ unsere Lesepartner zu uns die Martinusschule und lasen aus verschiedenen Büchern den Schülerinnen und Schülern vor. Das gemeinsame Lesen, Vorlesen, Zuhören und miteinander an Texten arbeiten war bei allen Kindern Mittelpunkt des Tages. Die „Großen“ lasen mit den „Kleinen“ und sorgten dafür, dass dieser Tag ein tolles Erlebnis wurde.

Hofdienst

Der Hofdienst sorgt immer nach der Pause dafür, dass der Schulhof sauber und ordentlich bleibt. Mit Mülleimern und Zangen bewaffnet, sammeln die Schülerinnen und Schüler den Müll auf, den andere Schüler leider vergessen haben. Der Hofdienst hat praktischen Nutzen für eine schönere Schule und bedeutet gesamtschulische Selbstverantwortung: JEDER ist für das Aussehen der Schule mitverantwortlich.

Klassenrat

Der Klassenrat ist eine feste Einrichtung, in der aktuelle Probleme oder administrative Themen der Schüler besprochen werden und nach gemeinsamen Lösungen gesucht wird. Die Schüler vertreten ihre eigenen Interessen. Sie thematisieren ihre Belange und regeln sie eigenverantwortlich. Ein Klassenrat kann als zentrales Selbstbestimmungsorgan einer Klasse fungieren. Das Verfahren dient dem Einüben von demokratischen Entscheidungsfindungen und Verfahrensweisen und verläuft jeweils nach gemeinschaftlich ausgehandelten und festgelegten Regeln. Im Klassenrat sind alle Teilnehmer gleichberechtigt: Der Klassenrat stärkt die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Schüler, fördert ihre Selbstbestimmung und baut Macht auf Seiten der Lehrenden als Repräsentanten des Schulsystems ab. Die Lehrkraft hält sich genauso an die vereinbarten Regeln wie die Schüler: Sie wartet, bis sie an der Reihe ist oder meldet Themen vorher an. Sie delegiert Verantwortung und Macht an die Kinder und Jugendlichen und hat selbst eine partizipierende Beratungsfunktion inne. Die zu behandelnden Themen werden gesammelt, indem jeder Wünsche, Kritik und Probleme in eine ständig aushängende Liste einträgt. Die Ergebnisse des Klassenrats sind verbindlich und müssen umgesetzt werden. Sie werden im nächsten Klassenrat im ersten Tagesordnungspunkt überprüft. Themen für den Klassenrat können beispielsweise sein: Lösen von Beziehungskonflikten zwischen Schülern oder zwischen Lehrkräften und Schülern, Verbesserung des Unterrichtsklimas oder der Qualität von Unterrichtsgestaltung, Planung eines Projekttags, Bearbeitung aktueller schulischer Themen. Ein Klassenrat kann bis zu vier verschiedene Ämter beinhalten: Der Vorsitzende bzw. Diskussionsleiter moderiert den Rat, der Protokollant schreibt mit und die Zeit- und Regelwächter passen auf, dass vereinbarte Zeiten und Regeln eingehalten werden. Die einzelnen Ämter werden im Wechsel von allen Schülern besetzt.

Aktive Pause

Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag findet bei uns in der Martinusschule die AKTIVE PAUSE statt. Unter Aktiver Pause verstehen wir Pausen, in denen das Sich-Bewegen der Schülerinnen und Schüler angeregt, unterstützt und gefördert wird. In einem Häuschen befinden sich hierzu die unterschiedlichsten Spielgeräte: Springseile, Gummitwist, Jonglierbälle, Softbälle, Geschicklichkeitsspiele, Balancierstelzen, Hula-Hoop-Reifen, Pedalos und vieles mehr. Bei der Grundausstattung wurden die Wünsche der Schüler natürlich berücksichtigt. In der Pause können sich nun die Schülerinnen und Schüler Geräte ausleihen und alleine oder in der Gruppe ihre Geschicklichkeit trainieren, ihrem Bewegungsdrang nachkommen und von der „Kopfarbeit“ im Unterricht abschalten und neue Energien sammeln. Sie werden damit auf spielerische Weise zur Bewegung motiviert.

Ein Hund kommt in die Schule

Einmal pro Woche gibt es in der Martinusschule eine ganz besondere Mitarbeiterin. Die Herdenschutzhündin „Kira“ besucht mit ihrer Besitzerin Frau Dahm (Pädagogin und Ausbilderin in der Hundeschule Happy Dogs – Happy People unsere Schule. In dieser Hunde AG lernen die Schülerinnen und Schüler viel über das Verhalten und die Bedürfnisse von Hunden. Außerdem wird der richtige Umgang mit Hunden geübt und natürlich auch viel mit Kira gespielt. Zum Abschluss des Kurses können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in einem theoretischen und praktischen Test unter Beweis stellen.

Soziales Lernen

Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.
Bei uns in der Martinusschule findet in jeder Klasse soziales Lernen jeweils gemeinsam mit den Klassenlehrern statt. Das Angebot wird von unserer Schulsozialarbeiterin durchgeführt und wird über verschiedene Spiele, Übungen und Gespräche vermittelt.
Die Schülerinnen lernen dabei:
– sich selbst Kennen (Wer bin ich, was kann ich, wie fühle ich mich)
– den Anderen kennen ( Ich + Du Botschaften, wer ist der Andere, wie fühlt sich der Andere)
– die Gruppe kennen (Wir sind eine Gruppe, allen geht es gut und jede kommt gerne)

Lesepartner

Lesepartner sind Personen, die die Lesekompetenz Anderer fördern, also Leseförderung betreiben. Unsere Lesepartner kommen jeweils für eine oder mehrere Stunden in unsere Schule. Dort lesen sie entweder vor, lesen gemeinsam mit den Kindern oder lassen sich von den Schülern vorlesen. Unsere Lesepartner wollen die Freude am Lesen wecken und die Lesefähigkeit und die Lesekompetenz von Kindern erhöhen. Die Fähigkeit zu lesen und das Gelesene zu verstehen ist eine grundlegende und wesentliche Kulturtechnik unserer heutigen Welt. Lesen wird als Voraussetzung für Bildung und eine erfolgreiche Teilhabe am Berufsleben und gesellschaftlichen Prozessen angesehen.

Fahrradführerschein

Im Rahmen der Verkehrserziehung an unserer Schule findet in jedem Jahr das Projekt „Fahrrad fahren“ in Zusammenarbeit mit der Polizei statt. Ziel ist der Fahrradführerschein. Abgehalten werden Training und Prüfung von Herrn Zimmermann von der Polizei.

Mofa Sicherheitstraining

Das Fahrsicherheitstraining findet jedes Jahr bei uns an der Martinusschule statt. Organisiert wird das Ganze von Frau Schefer, die sich schon seit vielen Jahren für die Fahrsicherheit der Schülerinnen und Schüler engagiert. Frau Schefer und Herr Zimmermann von der Polizei bringen dabei die Möglichkeiten der Gefahrenbewältigung den Schülerinnen und Schüler näher. Bei guten oder schlechten Wetter geht es von Parcours zu Parcours. Die Fahrfähigkeiten werden unter anderem auf der Kreisbahn, im Slalom, bei Vollbremsungen mit und ohne Ausweichen sowie beim Bremsen auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen auf die Probe gestellt. Dabei kann jeder seine Grenzen und die seines Mofas austesten.

MartinusStuss

Über zwei Stunden lang feiern Schüler und Lehrer jedes Jahr am Karnevalsfreitag bunt kostümiert und gut gelaunt in der Sporthalle der Martinusschule. „Einfach aus Spaß an der Freud“.

Projekt Pate

„Ich bin nicht allein – gemeinsam schaffen wir das!“
Schüler und Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe übernehmen für die Schülerinnen und Schüler der U1 Patenschaften und sorgen mit dem Klassenlehrer / der Klassenlehrerin und der Schulsozialpädagogin für einen „sanften Einstieg“ und ein gutes und lernorientiertes Klima in der Klasse. Von dem Projekt „Klassenpaten“, bei dem die älteren Schüler den Jüngeren helfen, sich im System Schule zurechtzufinden, profitieren sowohl die jüngeren als auch die älteren Schüler. Den jüngeren Schülern eine Integrationshilfe, bietet dieses Projekt den älteren Schülern eine Fülle von Vorteilen: Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und Initiative für Andere zu ergreifen, ihr freiwilliges Engagement wird gefördert, organisatorisches Handeln wird neben der Team – und Kommunikationsfähigkeit geschult, Zuverlässigkeit trainiert, das Selbstwertgefühl gesteigert. So vermittelt ihnen dieses Projekt eine Fülle von Basiskompetenzen, die im normalen Kernunterricht oft nicht genug vermittelt werden können. Durch das Projekt „Klassenpatenschaften“ wird jahrgangstufenübergreifendes soziales Lernen gemeinsam gestaltet und erlebt, das führt zu einer positiven Beeinflussung des Schulklimas.

Internationales Frühstück

Wie jedes Jahr veranstaltet die Martinusschule das sogenannte internationale Frühstück. Klassen der Unter- und Mittelstufe nehmen daran teil und sorgen damit für ein kulinarisch vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken aus verschiedenen Ländern. Die Bandbreite reicht dabei von Griechenland über Frankreich, Russland bis nach Indien. Kreativ und engagiert werden die jeweiligen Länder von den Schülern vorgestellt.

Praktikum

Das Praktikum soll auf das spätere Arbeitsleben vorbereiten und den Schülern die Möglichkeit geben, erste Einblicke in die Arbeitswelt zu sammeln. Schüler, die Einblicke in einem richtigen Betrieb sammeln, können dank des Praktikums feststellen, ob der gewählte Beruf ihnen tatsächlich zusagt oder ob sie ihre Entscheidung nicht vielleicht doch lieber noch einmal überdenken sollten. Denn nicht immer stimmen Vorstellung und Wirklichkeit über einen Beruf überein. Mit einem Schülerpraktikum haben sie die Möglichkeit für einen kurzen Zeitraum einen ersten Eindruck der Arbeitswelt zu erhalten. Ein Praktikum kann daher einen ersten Orientierungspunkt für die spätere Berufswahl geben.

Warum ist es gut, ein Schülerpraktikum zu machen?
Ein Schülerpraktikum hat eigentlich nur Vorteile, denn den Schülern wird hier die Möglichkeit gegeben, für eine kurze Zeit in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Sie erhalten Einblicke in einen Beruf, der sie interessiert, lernen betriebliche Abläufe kennen und können sich so einen Eindruck verschaffen, ob der Traumberuf, wirklich so toll ist oder ob sie ihre Berufswahl noch einmal überdenken sollten.

Der Blaue Engel

Nicht nur Schulhefte, sondern auch Computer, Farben oder sogar Busse können den Blauen Engel tragen. Die Botschaft des Logos ist immer dieselbe: Dieses Produkt ist besonders umweltfreundlich und erfüllt höchste Ansprüche an Arbeits- und Gesundheitsschutz. Der Blaue Engel ist das bekannteste Umweltzeichen der Welt. Etwa 11.500 Produkte und Dienstleistungen tragen zurzeit den Blauen Engel.
Kinder und Jugendliche sind die Konsumenten von morgen und haben großen Einfluss darauf, wie nachhaltig sich unser Konsum heute und in Zukunft gestaltet. Diese Chance müssen wir nutzen. Je früher Kinder und Jugendliche ein Bewusstsein für die Auswirkungen ihrer Konsumentscheidungen entwickeln, desto selbstverständlicher setzen sie ihr Wissen zum Umweltschutz im Alltag um.
Mit der Kampagne „Der Blaue Engel macht Schule“ lernen die Schüler das Umweltzeichen kennen, erfahren, wie durch den Blauen Engel die Umwelt geschützt wird und erhalten Anregungen, was sie mit dem Blauen Engel für die Umwelt tun können.